Symbolbild für schließende Läden während einer Pandemie
31. März 2020 | Simone Balser | Online-Marketing

Corona trifft den stationären Handel: 7 gute Gründe jetzt einen Online-Shop zu eröffnen

Viele lokale Geschäfte und Unternehmen bangen derzeit um ihre Existenz. Die Verkaufszahlen brechen durch die weitreichenden Auswirkungen der Corona-Krise ein. Internetriesen wie Amazon hingegen profitieren von der erstarkten Nachfrage im Onlinehandel. Doch wie kann man als Unternehmer mit einem stationären Ladenlokal in einer Zeit wirtschaftlich überleben, in der alle Geschäfte geschlossen sein müssen?

Viele stationäre Händler stellen sich nun daher die Frage:

„Soll ich wegen der Corona-Krise einen Online-Shop eröffnen?“

In der Tat gibt es momentan viele Gründe, warum die Verbraucher den Onlinekauf gegenüber dem stationären Einkauf bevorzugen. Auch im Netz und auf diversen Social-Media-Kanälen, wie Instagram und Facebook, findet die Idee, auch lokal online zu shoppen, immer mehr Anhänger.

Jetzt ist der Zeitpunkt, um als stationärer Händler auch mit eigenem Online-Shop durchzustarten! Wir bieten dafür zusammen mit unserem Partner Händlerbund ein Rundum-Sorglos Paket mit allem, was Sie für einen erfolgreichen Einstieg in Ihr Online Business benötigen.

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Hier sind die Gründe, warum Sie gerade jetzt einen Onlineshop eröffnen sollten:

Grund 1: Onlinekauf vermittelt dem Kunden mehr Sicherheitsgefühl in Krisensituationen

Die Angst vor der Ansteckungsgefahr lässt viele Verbraucher momentan mehr und mehr Onlinekäufe tätigen. Das Onlineshoppen ist zwar schon lange die bequemere Variante, doch in der aktuellen Situation ist sie aus Sicht vieler Kunden zudem auch die sicherere. Davon können auch Risikogruppen profitieren, da sie für den Einkauf das Haus nicht verlassen müssen.

Diese Umstände können sogar dazu führen, dass eine Vielzahl bisher nicht Onlineshopping-affiner Interessenten künftig erstmals online bestellen bzw. bereits aktive Onlinebesteller künftig vermehrt auch Waren des täglichen Bedarfs online einkaufen.

Grund 2: Die Verfügbarkeit ist in Echtzeit überprüfbar

Online ist es wesentlich leichter, sich gezielt bei Händlern über Waren und gegebenenfalls über die Verfügbarkeit von Produkten zu informieren. So muss man nicht vergeblich in den lokalen Geschäften nach dem gewünschten Produkt suchen, sondern kann dies ganz einfach von zu Hause aus erledigen. Da Aufgrund des Produktionsstillstands (im Januar-Februar 2020) in China, in den kommenden Wochen mit großer Wahrscheinlichkeit in vielen Sortimenten mit Verfügbarkeits-Engpässen zu rechnen ist, können lokale Händler ihre vorhandene Ware online anbieten. Wer als Onlinehändler jetzt und schnell liefern kann, gewinnt Kunden dazu, die sich normalerweise eher für einen offline-Kauf entschieden hätten. In Krisenzeiten wie diesen, machen die gegebenen Umstände einen Onlinekauf in vielerlei Hinsicht also noch attraktiver.

Grund 3: Belohnungsfaktor – Treat yourself!!!

Der sogenannte Belohnungseffekt ist in Krisenzeiten meist höher. Durch die Masse an Negativmeldungen oder durch die starken Einschränkungen im öffentlichen Leben, entsteht bei vielen Verbrauchern der Wunsch nach Komfort und Belohnung. Durch das Verarbeiten von schlechten Nachrichten und der momentan sehr unsicheren Situation, wird das Gefühl getriggert, sich bei den ganzen Strapazen etwas zu gönnen. Da Reisen in andere Länder und Urlaube auch noch eine Weile auf der Strecke bleiben dürften, stehen diese Geldmittel nun für andere Anschaffungen zur Verfügung.

In den kommenden Wochen und Monaten werden viele Arbeitnehmer außerdem vom Homeoffice aus arbeiten. Da die Arbeitsatmosphäre hier viel lockerer ist, als in einem normalen Büro, kommt eher eine Bestelllaune auf, als im klassischen Büroalltag. Hier ist großes Potential für eine vermehrte Kaufbereitschaft. Und auch ein „Belohnungskauf“ wird bei unklarer Sicherheitslage lieber online als stationär getätigt.

Grund 4: Onlinehandel als zusätzliches Standbein?

Viele stationäre Händler leiden aktuell bereits unter einem erheblichen Publikums- und damit auch Umsatzrückgang. Angesichts der derzeitigen Lage ist vielen Shoppingwütigen die Lust den Fuß vor die Türe zu setzen gehörig vergangen. Auch wenn sich die Krisenlage entspannt, ist damit zu rechnen, dass der Onlinehandel-Trend bestehen bleibt. Seit einigen Jahren schon, zeichnet sich der stark abnehmende Publikumsverkehr in stationären Unternehmen ab. Auch die seit Jahren ansteigenden Gewerbemieten tragen ernsthaft zur Problematik bei.

In jedem Fall ist es für betroffene Geschäftsinhaber eine Überlegung wert, sich nun ein zweites Standbein im E-Commerce aufzubauen. Diejenigen, die bereits im stationären Handel etabliert sind, haben durch die bereits vorhandenen Waren und das nötige Know-How auch einen Vorteil. Durch die bereits vorhandene Gewerbeanmeldung und einer grundsätzlichen Logistik, können sie viel schneller in den Onlinehandel starten als Neugründer.

Klar ist, dass der Onlinevertrieb in Krisenzeiten gerade für die besonders betroffenen stationären Händler eine Chance aus der wirtschaftlichen Krise sein kann!

Grund 5: Der eigene Onlineshop ist schnell erstellt

Die Erstellung und Einrichtung eines eigenen Onlineshops ist zu Zeiten von Shoplösungen, wie beispielsweise JTL Shop, unkompliziert und schnell realisierbar. Durch die rasche Umsetzung besteht nunmehr die Möglichkeit, von dem deutlich steigenden Onlinehandel-Bedarf zu profitieren und Umsatzverluste abzufedern, die im stationären Handel entstehen. Mit dem von uns bevorzugten Shop- und Warenwirtschaftssystem JTL haben Sie außerdem die Chance, mit einem einfachen Tool, Ihren Markt, auf die führenden Onlinehändlerplattformen eBay und Amazon, kinderleicht auszuweiten.

Wir unterstützten Sie gerne bei der Realisierung Ihres Onlineshops. So können Sie Ihr Vorhaben zeitnah angehen. Kontaktieren Sie uns!

Grund 6: Verkauf über Plattformen noch schneller realisierbar

Wer sich einen eigenen Onlineshop zunächst noch nicht ganz zutraut oder noch schneller mit dem Verkauf im E-Commerce anfangen möchte, für den ist der Verkauf über etablierte Verkaufsplattformen wie Amazon oder eBay ein einfacher Weg. Hier müssen Sie für die Onlinepräsentation der Waren keine eigene Infrastruktur schaffen – mit dem Verkauf können Sie also sofort beginnen. Achten Sie auf diesen Verkaufsplattformen unbedingt auf eine rechtssichere Angebotsgestaltung, um keine teuren Abmahnungen zu riskieren.

Grund 7: Vorhandene Social-Media Profile zur Werbung nutzen

Viele stationäre Händler haben bereits aktive Social-Media Profile bei Facebook, Instagram, Twitter und Co.. Ein guter Startpunkt, um auf den neuen Online-Shop aufmerksam zu machen. Mit wenigen Klicks und ein paar attraktiven Posts können Sie Ihre Fans darüber informieren, dass Sie Ihre Waren nun auch online bestellen können. Das spart Ihnen viele Werbungskosten. Gerade langjährige Kunden zählen wahrscheinlich zu Ihren Followern und unterstützen gerne Ihr Geschäft und shoppen künftig auch online bei Ihnen.

Zusammenfassung

  • Bei den enormen wirtschaftlichen Einbußen der Corona-Krise zeigt sich erneut, dass dem Onlinehandel in vielen Bereichen die Zukunft gehört.
  • Der Onlinehandel wird wohl weiterhin stark zunehmen, da verunsicherte Konsumenten derzeit gute Gründe haben ihr Einkaufsverhalten noch mehr auf den Onlinehandel zu verlagern.
  • Der Onlineverkauf schafft möglicherweise einen Ausgleich für rein stationär agierende Händler und die durch die aktuelle Krise verursachten Umsatzverluste.
  • Der Zeitpunkt für einen Einstieg in den Onlinehandel ist daher derzeit eher günstig als riskant.

Infolgedessen kann die Frage „Soll ich jetzt einen eigenen Onlineshop eröffnen?“ eindeutig mit einem „Ja“ beantwortet werden.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Liefer- und Logistikketten entwickeln werden, da massive Störungen bei der Lieferung an die Verbraucher durch die Paketdienste auch im Bereich des Onlinehandels vorkommen können. Jedoch sind die momentanen Aussichten durchweg optimistisch.

 

Quelle Vorschaubild: Shutterstock/Yuttapholstocker

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