Simone BalserOnline-MarketingKommentar schreiben

Eine Bewertungstafel vor der eine Frau ihren Daumen in die Luft hält.

Mal ganz ehrlich: schauen Sie nicht auch zuerst auf die Bewertungen anderer Kunden, bevor Sie etwas kaufen oder in ein Restaurant gehen? Online-Bewertungen schützen oft vor bösen Überraschungen, denn wer möchte schon sein Geld zum Fenster rausschmeißen und enttäuscht werden? Heutzutage ziehen wir alle Nutzen aus den Online-Bewertungen für Ärzte, Cafés, Produkte, Fitnessstudios und Lehrer. Wo man früher auf die Empfehlungen von Freunden und Familie vertraute, treten Internet-Bewertungen immer mehr in den Vordergrund. Laut einer neuen Studie von Greven Medien steigt der Einfluss dieser Bewertungen stetig an.

Mehr als jeder Zweite schaut sich gezielt die Bewertungen und Rezensionen im Internet an, bevor er eine Kaufentscheidung trifft (56 %). Kurz darauf folgt die Unternehmenswebsite (55 %). Dahinter liegen die persönlichen Empfehlungen, rund 47 % der Befragten setzen darauf. Noch vor Vergleichsportalen oder Produkttests, wie beispielsweise Stiftung Warentest, von denen sich noch rund 40 % der Kunden beeinflussen lassen. Die bekannten Amazon- und Google-Bewertungen liegen mit 24 % (Amazon) und 15 % (Google) recht weit hinten in ihrem Einfluss.

Was heißt das jetzt für Sie als Händler oder Unternehmen?

Aufgrund dieser Studie können Sie als Händler oder Dienstleistungsanbieter einiges tun, um das Vertrauen in Ihre Firma und damit Ihre Konversionsrate zu stärken. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:

1. Setzen Sie auf echte Bewertungen

Neben den allgemeinen Informationen zu Online-Shops und Produkten werden die persönlichen Erfahrungen, die Käufer machen, immer wichtiger. Kunden wollen negative Erfahrungen im Online-Handel vermeiden. Aus diesem Grund ziehen Sie die Rezensionen anderer Kunden mit in die Entscheidung für den Kauf in Betracht. Vorausgesetzt ist, dass Sie sich als Käufer auf die Echtheit der Bewertungen verlassen können. Dafür bietet sich das Portal Shopauskunft.de an, mit dem Sie nur echte Bewertungen von echten Kunden bekommen. Keine Fake-Bewertungen von Konkurrenten oder unliebsamen Ex-Mitarbeitern können Ihrer Reputation schaden. Mit diesen transparenten Bewertungen auf Ihrer Homepage können Sie Ihren Kunden wichtige Kaufhilfen bieten und gleichzeitig das Vertrauen potenzieller Neukunden gewinnen.

Mit dem Shopauskunft- oder einem Trusted Shops-Gütesiegel sind Sie auf der sicheren Seite. Doch manche Fake-Shops missbrauchen genau dieses Siegel. Um zu prüfen, ob es echt ist, können Sie einfach auf das Siegel klicken. Dort erfahren Sie den Status des Siegels.

Fordern Sie Kunden aktiv, nach dem Erhalt der Ware oder der Dienstleistung per E-Mail auf, eine Bewertung abzugeben. Obwohl die meisten Käufer auf die Bewertungen zählen, geben doch nur rund ein Viertel selbst Bewertungen ab. Bei Shopauskunft.de werden die Kunden nach der Bestellbestätigungsseite via Popup gefragt, ob sie bewerten wollen. Ein paar Tage später bekommen die Käufer, die eingewilligt haben, automatisch eine E-Mail mit dem Bewertungsformular. Dasselbe Prinzip bieten auch Google Kundenrezensionen und Trusted Shop, wobei letzteres aber recht teuer ist. Wir können Ihnen gerne beim Einbau eines Bewertungsplugins behilflich sein!

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2. Verbessern Sie Ihre Firmenwebsite & die „Über uns“-Seite

Spannend ist, dass immerhin mehr als jeder Zweite sagt, er schaue sich die Firmenwebsite an, bevor es zu einer verbindlichen Kaufentscheidung kommt. Das heißt, Sie haben hier einen großen Einfluss auf Ihre Kunden. Nicht nur sollte die Website übersichtlich gestaltet und einfach zu bedienen sein, die Kunden interessieren sich besonders dafür, wer hinter einem Online-Unternehmen steckt. Schließlich möchten die Kunden keine bösen Überraschungen erleben und aus Versehen oder Unwissen bei einem Online-Handel landen, der minderwertige Ware und Lieferzeiten von mehreren Wochen in Aussicht stellt. Eine „Über uns“-Seite mit Texten und Fotos von Mitarbeitern und Produktionsprozessen erhöht die Transparenz und damit auch das Vertrauen in Ihren Shop.

Sehen Sie Ihre Firmenwebseite nicht nur als digitale Visitenkarte an, sondern nutzen Sie dieses Tool aktiv, um sich nach außen so attraktiv wie möglich darzustellen. Ihre Webseite kann auch ein Conversion-Booster sein!

3. Empfehlungen auf persönlicher Ebene stärken

Zwar können Sie auf persönliche Weiterempfehlungen von Freunden und Bekannten am wenigsten Einfluss nehmen, aber wozu gibt es das Influencer-Marketing? Meinungsmacher mit einer großen Followerzahl in den sozialen Medien können Sie gezielt einsetzen, um Ihren Shop oder Ihre Dienstleistungen zu empfehlen. Sie können bekannte Influencer anschreiben und Ihnen Produkte zum Testen zuschicken oder sie direkt bezahlen und engagieren, um Werbung für Ihr Unternehmen zu machen.

4. Umgang mit negativen Bewertungen

Online-Bewertungen sind wichtiger denn je und haben ein großes Potenzial Ihren Umsatz zu steigern. Vorausgesetzt natürlich es handelt sich um positive Bewertungen. Gegen negative Rezensionen hilft oftmals ein verständnisvolles Reagieren auf den Kommentar, mit dem Versprechen aus den unterlaufenden Fehlern zu lernen. Nehmen Sie die Kritik ernst, bleiben Sie freundlich, der Kunde ist nicht grundsätzlich „böse“, antworten Sie kurz und bedanken Sie sich für etwaige Verbesserungsvorschläge. Der Kunde sollte das Gefühl bekommen, dass Sie sich um ihn kümmern. Die besten Unternehmen lernen aus den negativen Bewertungen und optimieren daraus ihre Prozesse. Wenn Sie das dann tun, kann Ihnen eine schlechte Rezension nichts mehr anhaben.

Fazit

Sie haben viele Möglichkeiten die Kaufentscheidungen Ihrer Kunden zu beeinflussen und die Bewertungen spielen dabei eine große Rolle. Heutzutage sind Internet-Bewertungen für viele Kunden so maßgeblich, dass sie das Kaufverhalten potenzieller Kunden und somit den Erfolg eines Unternehmens entscheidend bestärken oder verringern können.

 

 

Quelle Vorschaubild: Shutterstock/docstockmedia

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