
JTL-SEO: Mit diesen Tipps steigerst Du die Sichtbarkeit Deines Onlineshops
Du hast einen JTL-Shop und möchtest, dass er besser in den Suchergebnissen von Google, Bing und Co. rankt? Mit unseren JTL-SEO-Tipps optimierst Du Deinen Onlineshop, erreichst mehr Neukunden und wirst unabhängiger von Marktplätzen oder bezahlter Werbung. Wir verraten die Basics und viele Geheimtipps.
Dieser Beitrag wurde umfassend überarbeitet und mit den neuesten Informationen rund um SEO im JTL-Shop aktualisiert. Damit erhältst Du jetzt noch konkretere Tipps, aktuelle Best Practices und praxisnahe Beispiele aus dem JTL-Umfeld. So bist Du auf dem neuesten Stand, wenn es darum geht, Deinen Shop technisch sauber, suchmaschinenfreundlich und nutzerorientiert aufzubauen. Legen wir also mit den richtigen SEO-Basics los, schauen uns die Metadaten, Weiterleitungen sowie den optimalen Einsatz von Content an und setzen den Grundstein für Deinen nachhaltigen Erfolg im E-Commerce.
In diesem Ratgeber findest Du Antworten zu folgenden SEO-/JTL-Themen:
- Was bedeutet SEO für Onlineshops
- Wie funktioniert SEO
- Lohnt sich SEO für Onlinehändler
- Was wird bei SEO gemacht
- Welche Funktionen bietet JTL-SEO
- Welche SEO-Maßnahmen bietet der JTL-Shop
- Welche SEO-Maßnahmen sollte man in seinem JTL-Shop umsetzen
- Globale SEO-Einstellungen im JTL-Shop richtig pflegen
- Was ist besser für einen Onlineshop SEO oder SEA?
- Ist JTL-SEO auch für Marktplätze sinnvoll
- Ist JTL-SEO kostenlos
- knowmates Plugins für ein besseres Ranking
Was bedeutet SEO für Onlineshops?
SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization – zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Mit SEO bereitest Du die Inhalte Deines Shops für Suchmaschinen vor, sodass deren Chancen steigen, bei Suchanfragen zu bestimmten Begriffen zu erscheinen. Wenn Du also auf SEO verzichtest, werden deutlich weniger Kunden während ihrer Suche via Bing & Co. auf Deinen Onlineshop aufmerksam. Denn nur wer in den Suchergebnissen der Suchmaschinen oben gelistet wird, kann die Aufmerksamkeit der Onlinenutzer erreichen und so die Interessenten in seinen Shop leiten. Je höher die Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen ausfällt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der User auf die URL Deines Shops klickt.
Wie funktioniert SEO: Wie kommt mein Shop in die Suchergebnisse?
Täglich crawlt die Suchmaschine durch die Seiten des World Wide Web. Hierfür suchen sogenannte Bots nach neuen URLs oder schauen sich bekannte URLs an. Dabei gelangen sie über Verlinkungen von Seite zu Seite. Auf den Seiten analysieren und interpretieren sie die Inhalte. Dadurch können sie die Seiten kategorisiert abspeichern. Dies ist die Indexierung.

Stellt ein Nutzer eine Suchanfrage, werden im Index im Bruchteil einer Sekunde passende Suchergebnisse abgefragt. Für die Anzeige der Ergebnisse zählen zudem noch die Sprache, der Standort, das genutzte Gerät und der vorherige Suchverlauf des Suchenden. Sollen Deine Shopseiten in die Suchergebnisse gelangen, musst Du die drei Teilbereiche Crawlingfähigkeit, Indexierung und Ausspielung in den Suchergebnissen anpacken. Die Crawlbarkeit kannst Du beispielsweise durch interne Verlinkungen verbessern. Externe Verlinkungen sind demnach eher kontraproduktiv, denn sie lenken den Bot weg von Deiner Seite. Die Darstellung in den Suchergebnissen optimierst Du hingegen, indem Du strukturierte Daten einpflegst. Diese Punkte betrachten wir später detailliert.
Stellen wir uns also vor, Du verkaufst Wärmepumpen. So finden potenzielle Käufer Deinen Shop über Google & Co.: Der Internetnutzer möchte eine Antwort auf eine Frage und gibt diese in das Suchfeld ein. Hierbei nutzt er für die Frage relevante Begriffe oder ganze Suchphrasen, z. B. „Wärmepumpen kaufen“ als kaufintendierte Suchanfrage oder „Wie funktionieren Wärmepumpen?“ als rein informative Suchintention. Aus den Suchanfragen leiten die Suchmaschinen die Keywords, also die wichtigen Suchbegriffe, ab. Da Google den Suchenden das jeweils beste Suchergebnis bereitstellen will, sollen die angezeigten Suchergebnisse die größtmögliche Relevanz zur Suchanfrage aufweisen. Denn die Nutzer haben die Erwartung, dass sie auf den Ergebnisseiten ihre Frage beantwortet bekommen. Damit Dein JTL-Shop eine Relevanz zu den Suchanfragen aufweist und demnach angezeigt wird, musst Du Deine Inhalte entsprechend gestalten.

Indem Du Keywords bedienst und weitere SEO-Maßnahmen ergreifst, können Suchmaschinen Deinen Shop leichter finden und Dein Angebot indexieren. So verstehen Google, Bing & Co. Deine Produktpalette besser und lernen, welchen Suchenden sie Dein Angebot präsentieren können.
Zunächst benötigst Du also das Wissen, welche Keywords und Suchanfragen für Kaufinteressenten einer Wärmepumpe wichtig sind. Hierfür benötigst Du eine Keywordrecherche, die alle notwendigen Keywords und Suchanfragen auflistet. Dabei sind sowohl die Anfragen Deiner Zielgruppe als auch die Deiner Mitbewerber interessant. Da sich Suchanfragen, genutzte Begrifflichkeiten und auch die Marktzusammensetzung ändern können, solltest Du eine Keywordrecherche regelmäßig durchführen. Wir empfehlen eine Routine von 1 bis 2 Mal im Jahr.
Wenn Du die Keywords ermittelt hast, kannst Du entsprechende Inhalte in Deinem Shop erstellen und so gezielt Nutzer mit einer Kaufabsicht ansprechen.
Lohnt sich SEO für Onlinehändler?
Definitiv! Denn der Vorteil von SEO ist, dass Du Traffic für Deinen JTL-Shop über die organischen Suchergebnisse erzielst. Nutzer finden Dich auf den sogenannten SERPs (Search Engine Result Pages), den Ergebnisseiten, und das ist für Dich im Gegensatz zu Ads kostenlos. Langfristig gesehen, ist die Suchmaschinenoptimierung ein sehr rentabler Kanal für Onlinehändler, denn Du löst Dich aus der Abhängigkeit von Portalen oder bezahlten Anzeigen.
Vielmehr zählt das Ranking, also die Platzierung Deines Shops in den Suchergebnissen. Ganz ehrlich: Relevant ist eigentlich nur die erste Seite. Kaum ein Nutzer klickt sich durch weitere Ergebnissseiten. Erscheint Dein Angebot auf den vorderen Rängen zum erfragten Keyword, erreichst Du den Suchenden schneller und die Kaufbereitschaft ist noch hoch. Mehr potenzielle Käufer bedeuten mehr Käufe und somit mehr Umsatz.
Die Optimierung Deines Onlineshops sollte jedoch eine langfristige Zielsetzung sein. Denn die Suchmaschinen müssen Dein Angebot erst kennenlernen, die Reaktion der User auf das Ausspielen Deines Shops sammeln und auswerten. Außerdem führen Google & Co. ständig neue Updates ein, sodass ggf. andere Bereiche in den Fokus rücken und optimiert werden müssen. Wie die Core Web Vitals, die im Juni 2021 offiziell in den Algorithmus aufgenommen wurden und seitdem das Ranking stark beeinflussen. Genaueres hierzu erfährst Du in unserem gesonderten Guide zur Optimierung. Daher sind schnelle Ergebnisse eher ungewöhnlich, sondern benötigen Wochen oder gar Monate.
Warum SEO im JTL-Shop so wichtig ist
Ein JTL-Shop lebt von seiner Sichtbarkeit. Nur wenn Dein Shop bei Google & Co. gefunden wird, erreichst Du neue Kunden und steigerst Deinen Umsatz. Ohne Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist es schwer, neue Kunden zu erreichen – ganz egal, wie gut Deine Produkte sind. Studien zeigen, dass die meisten Klicks in den Suchergebnissen auf die ersten drei Treffer entfallen. Um dorthin zu gelangen, ist SEO im JTL-Shop die entscheidende Grundlage: Sie sorgt für gute Rankings, mehr Klicks und eine bessere Nutzererfahrung.
Gerade im E-Commerce ist die Konkurrenz groß und Deine Mitbewerber sind nur einen Klick entfernt. Daher ist das Ziel, Deinen Shop in der organischen Suche, also in den unbezahlten Ergebnisanzeigen, bestmöglich zu positionieren. Dadurch können Dich potenzielle Kunden leichter finden. JTL bietet Dir bereits in der Standardversion viele Funktionen, um Deinen Shop sauber für Suchmaschinen aufzubauen: angefangen bei JTL-Wawi-Einstellungen über Anpassungen im Backend bis zu externen SEO-Plugins.
Damit Deine SEO-Maßnahmen fruchten und Dich die Suchmaschinen wahrnehmen, solltest Du einige wichtige Basics bei der Sortimentspflege sowie der Inhalte in Deinem JTL-Shop beherzigen.
Was wird bei SEO gemacht?
Suchmaschinenoptimierung ist nicht nur ein Bereich, sondern setzt sich aus verschiedenen Themen zusammen: technisches SEO, Nutzerfreundlichkeit, mehrwertbietende Inhalte und Marketing. Wir raten Dir, in alle Bereiche zu investieren. Dabei musst Du nicht überall 100 % erreichen.
Optimiere in Deinem JTL-Shop folgende Onpage Elemente:
- Bestimme die Seitenindexierung (index/follow)
- Lege einen Seitentitel fest
- Füge eine Seitenbeschreibung ein
- Erstelle hochwertige & einmalige Inhalte – im Sinne von „nicht kopiert“: z. B. Texte, Grafiken und Videos
- Seitennavigation
- Achte auf die HTML-Struktur (Quellcode)
- Setze interne Verlinkung
Technische SEO-Grundlagen im JTL-Shop
Bevor wir tiefer in Inhalte und Marketing eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die technischen Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung im JTL-Shop. Sie bilden das Fundament, auf dem alle weiteren SEO-Maßnahmen aufbauen. Denn nur wenn die Basis stimmt, können Inhalte, Blogartikel oder Kampagnen ihr volles Potenzial entfalten.
Welche Funktionen bietet JTL-SEO & wie gelingt SEO in meinem JTL-Shop?
JTL-Shop bringt bereits von Hause aus viele SEO-Maßnahmen: sprechende URLs, ein semantisch gut strukturiertes CSS-Template sowie individuell optimierbaren Title- und Meta-Tags. Außerdem passt sich das Frontend vom Shop an jedes Endgerät an. Durch das responsive Template ist ein modernes, angenehmes Shopping-Erlebnis möglich.
Welche SEO-Maßnahmen bietet der JTL-Shop?
Rich Snippets
Weitere SEO-relevante Informationen bieten Rich Snippets für Produkte und Bewertungen. Die kleinen Auszüge Deiner Shop-Inhalte werden in den Suchergebnissen angezeigt, sodass Suchende bereits in der Ergebnisanzeige wichtige Teaser-Informationen angezeigt bekommen und direkt zu den relevanten Unterseiten gelangen. Potenzielle Kunden entscheiden oftmals durch die Snippets, ob sie Deinen JTL Shop über die SERP aufrufen oder eben nicht. Daher sollte der Inhalt möglichst kundenorientiert gestaltet werden. Arbeite in den Rich Snippets Inhalte heraus, die thematisch relevant und nützlich für potenzielle Kunden sind. Hebe Dein Angebot deutlich von der Masse ab.

Rich Snippets bieten im Gegensatz zur einfachen Meta-Description Zusatzinformationen, die nicht in den Metadaten enthalten sind. Sie werden durch Markups im Quellcode hinterlegt. Es können Informationen über Marken, Hersteller oder die Verfügbarkeit von Artikeln sein. Dadurch erhalten Kunden schon auf der Suchergebnisseite Informationen, die ihre Kaufentscheidung beeinflussen. Damit Du diese Daten pflegen kannst, solltest Du die aktuelle Version des JTL-Shops verwenden, um sicherzugehen, dass strukturierte Daten erstellt und passende Plugins angepasst werden.
Aussagekräftige Bezeichnungen verwenden
Verwende für Kategorien, Merkmale und weitere CMS-Seiten in der JTL-Wawi möglichst kurze und sinnvolle Namen. Dies hilft bei der Orientierung. Greife hierfür auf deine Keywordrecherche zurück.
URL-Struktur & SEO-Links im JTL-Shop: Verwende sprechende URLs
Eine saubere URL-Struktur ist für Suchmaschinen und Nutzer gleichermaßen wichtig. Statt kryptischer Parameter solltest Du sprechende, kurze URLs verwenden. Mit diesen weiß der Nutzer, wo er sich in Deinem Shop befindet, erfährt, welche Artikelgruppe er gerade anschaut und kann sich besser orientieren. JTL-Shop ermöglicht Dir, Deine Shop-Inhalte optimal für Suchmaschinen aufzubereiten. Mit sprechenden URLs zu Artikeln, Kategorien, Content-Seiten und Herstellern präsentierst Du Deine Seiten suchmaschinenfreundlich. Dabei kannst Du die URL-Pfade entweder individuell gestalten oder automatisch durch JTL generieren lassen. Auf diese Weise stellst Du sicher, dass Deine Shop-Inhalte von Google & Co. besser erkannt werden und potenzielle Kunden einfacher in Deinen Shop finden.

Auch gefilterte Artikelansichten lassen sich problemlos als sprechende URLs verlinken. Generell sollten diese Seiten jedoch nicht im Index auftauchen.
Schlecht:
deinshop.de/index.php?cat=12&product=123
Gut:
deinshop.de/werkzeug/akkuschrauber-marke-x
Deine URL-Struktur sollte demnach logisch, kurz und klar aufgebaut sein. Dabei gilt: Die URL sollte die Shop-Navigation widerspiegeln, also die Hierarchie von Haupt- und Unterkategorien.
- Hauptkategorie: /werkzeug/
- Unterkategorie: /werkzeug/akkuschrauber/
- Produktseite: /werkzeug/akkuschrauber/akkuschrauber-marke-x/
So erkennt Google sofort den Zusammenhang zwischen Produkt und Kategorie, und Kunden wissen, wo im Shop sie sich befinden.
In der JTL-Wawi spielt die Wurzelkategorie eine besondere Rolle: Sie bildet die Basis für alle untergeordneten Kategorien. Wenn Du Deine Artikel sauber in der Wawi strukturierst, spiegelt sich das automatisch in der Navigation und im URL-Pfad wider. Das sorgt für Konsistenz, vermeidet Duplicate Content und verbessert die Orientierung im Shop.
Best Practice für Deine URL-Struktur:
- Möglichst flache Strukturen verwenden (nicht mehr als 2–3 Ebenen).
- Keywords in die Kategorie- und Produkt-URLs einbauen.
- Keine überflüssigen Wörter oder IDs in den Pfaden verwenden.
Zur Relativierung: Es ist zwar „optimal“, wenn das Produkt sozusagen der „letzte Schritt“ in der URL ist, dennoch würde die Umsetzung bei Shops mit vielen Produkten oder wechselnden Beständen einen erheblichen Aufwand erfordern. Zudem ist die Pflege umfangreich. Die Produkte können auch „ohne“ hinterlegte URL existieren, wobei miFt die bessere Lösung ist.
Metadaten in der JTL-Wawi pflegen
Ein zentraler Punkt bei den technischen SEO-Grundlagen sind die Seitentitel und Meta-Angaben: Sie entscheiden darüber, wie Deine Seiten in den Suchergebnissen erscheinen und ob Nutzer überhaupt auf Deinen Shop aufmerksam werden. Meta Title und Meta Description sind also Deine digitale Visitenkarte bei Google.
Den Meta Title zeigen Google & Co. in den Suchergebnissen als klickbare Überschrift an. Er signalisiert sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen, worum es auf der Seite geht. Die Meta Description ist der kurze Text unter dem Titel in den Suchergebnissen. Sie hat zwar keinen direkten Einfluss auf das Ranking, entscheidet aber maßgeblich darüber, ob ein Nutzer auf Dein Ergebnis klickt oder weiterscrollt. Hier solltest Du Interesse wecken, den Inhalt der Seite kurz umreißen und eine konkrete Handlungsaufforderung (Call-to-Action) übermitteln – bspw. „jetzt klicken“, „mehr erfahren“, „schau Dir den Artikel an“.
Die Darstellung der Suchergebnisse setzt sich aus dem Title und der Description zusammen. Diese Elemente erscheinen als Link-Text und Kurzbeschreibung. Der JTL-Shop ermöglicht es Dir, Deine Meta-Angaben entweder automatisch erzeugen zu lassen oder sie manuell festzulegen. Von Hause aus generiert der Onlineshop den Title-Tag aus dem Artikelname.
Soll der Shop die Metadaten automatisch generieren, holt er sich die Daten aus den Artikeldetails der JTL-Wawi oder aus den globalen Angaben im Backend. Werden die Meta-Angaben erstellt, nutzt der JTL-Shop die relevanten Daten der jeweiligen Seite und verwertet sie SEO-optimal.

Wenn Du die Metadaten selbst verfassen willst, achte auf Folgendes: Du hast nur wenig Platz, um Dein Angebot und Deinen Shop attraktiv zu präsentieren. Prüfe die Anzeige mithilfe eines Tools. Du kannst Dich an der Zeichenanzahl grob orientieren: für den Title 55, für die Description maximal 155 inklusive Leerzeichen. Um genau zu sein: Die Anzeige richtet sich nach der Pixelanzahl, ein „i“ nimmt beispielsweise weniger Platz weg als ein „m“. Verwende im Seitentitel das relevanteste Keyword und stelle es an erste Stelle. Schreibe prägnant und kurz und beachte die maximale Zeichenanzahl. Sind diese erreicht, schneiden die Suchmaschinen den Text an dieser Stelle ab und spielen nur 3 Punkte aus. Unterstreiche in der Meta-Description Deine Alleinstellungsmerkmale, den Mehrwert für Kunden oder zähle wesentliche Produkteigenschaften auf. Füge unbedingt eine konkrete Handlungsaufforderung ein, die sogenannte CTA (Call To Action): zum Beispiel „jetzt buchen“, „Angebot entdecken“, „heute sparen“. Diese Aufforderungen sollen zum Klicken animieren.
Best Practice für Metadaten auf einen Blick:
- Title: max. 55 Zeichen, wichtigstes Keyword am Anfang.
- Description: ca. 155 Zeichen, klare Handlungsaufforderung („Jetzt entdecken“).
Beispiel:
- Meta Title: „JTL-Shop SEO: Die wichtigsten Basics für Onlinehändler“
- Meta Description: „Lerne, wie Du Titel, URLs, Weiterleitungen und Content in Deinem JTL-Shop optimierst – für mehr Sichtbarkeit & Umsatz. Jetzt auf knowmates.de.“
So sehen Suchende auf einen Blick, was sie auf Deiner Seite erwartet.
Die Metadaten stellst Du in der JTL-Wawi auf der Artikel- bzw. Kategoriebene ein. Öffne hierzu den Artikel oder die Kategorie, gehe auf den Tab „Beschreibung“ und wähle dort den Reiter Metadaten aus. Es erscheinen die Eingabefelder für das Title-Tag und die Meta-Description. Achtung: Es gibt noch ein weiteres Feld „Meta-Keywords“. Dieses muss nicht befüllt werden, da die Suchmaschinen die Inhalte bereits seit Jahren nicht mehr zur Klassifizierung der Rankings verwenden.
Praxistipp: Wenn Du viele Artikeldaten pflegen möchtest, nutze eine CSV-Datei mit den vorbereiteten Metadaten. Diese kannst Du bequem über die Ameise importieren.
In der JTL-Wawi kannst Du die Meta-Angaben einzeln für jede aktivierte Sprache festlegen. Beachte, dass Sonderzeichen, Leerzeichen usw. in den SEO-Links automatisch umgewandelt werden. Wichtig ist, dass Deine SEO-Links immer eindeutig sind. Gleich benannte Kategorie oder Hersteller erhalten daher eine hochgezählte URL, bspw. knowmates.de/jtl-shop wird in einer anderen Sprachvariante zu knowmates.de/jtl-shop_1.
So setzt Du die Metadaten im JTL-Shop für Kategorieseiten um:
- Im Admin-Bereich → Kategoriestammdaten → Beschreibung → Metadaten (SEO) öffnen.
- Gewünschte Sprache im Dropdown auswählen.
- Titel & Description individuell eintragen.
So setzt Du die Metadaten im JTL-Shop für Herstellerseiten um:
- Im Admin-Bereich → Artikel → Hersteller → im entsprechenden Hersteller Metadaten (SEO) öffnen.
- Gewünschte Sprache im Dropdown auswählen.
- Titel & Description individuell eintragen.
Neben Kategorie-, Hersteller- und Artikelseiten kannst Du sowohl globale Metadaten für Deinen Shop als auch individuelle Angaben für eigene Seiten hinterlegen. Die globalen Daten, also den Title sowie die Description für Deinen Shop im Allgemeinen (mein-shop.de), legst Du im Backend fest.
- Melde Dich im Backend an.
- Gehe zum Menüpunkt Administration → SEO → Metadaten.
- Wähle über das Dropdown-Menü Sprache die gewünschte Sprache aus.
- Hinterlege die Metadaten entsprechend unserer Best Practice für Metadaten.
- Speichere die Einstellungen.
Bei eigenen Seiten verfährst Du ähnlich:
- Wähle unter Darstellung → Eigene Inhalte → Seiten die gewünschte Seite aus, für die Du die Meta-Angaben eintragen möchtest.
- Klicke auf das Bearbeiten-Symbol hinter der entsprechenden Seite.
- Scrolle zum Bereich Meta/SEO (Deutsch) und hinterlege die Meta-Angaben.
- Speichere die Seite.
Metadaten sind nicht nur auf Kategorie- und Artikelebene wichtig, Du kannst und solltest sie auch für CMS-Seiten wie Deine Startseite, Blogbeiträge oder andere Landingpages im Frontend nutzen. Diese hinterlegst Du nicht über die Wawi, sondern auf der jeweiligen CMS-Seite. Scrolle einfach bis an das Ende der Seite und befülle die Felder.
Interne Verlinkung clever einsetzen
Interne Verlinkungen sind Links, die von einer Seite Deines Shops auf eine andere führen, etwa von einem Blogartikel zu einer Produktseite oder von einer Kategorie zu passenden Unterkategorien. Oft werden sie unterschätzt, dabei sind sie aus SEO-Sicht enorm wertvoll.
Die Vorteile interner Verlinkungen:
- Bessere Orientierung für Nutzer: Deine Kunden finden schneller, was sie suchen. Beispiel: Auf einer Produktseite für einen Akkuschrauber verweist ein Link auf die passende Kategorie „Ersatzakkus“.
- Stärkung wichtiger Seiten: Je öfter eine Seite intern verlinkt wird, desto wichtiger erscheint sie für Google. So kannst Du gezielt Deine umsatzstarken Produkte oder Hauptkategorien stärken.
- Verbesserte Indexierung durch Google: Suchmaschinen-Crawler folgen internen Links, um Deinen Shop besser zu verstehen. Eine saubere Verlinkung stellt sicher, dass auch tieferliegende Seiten zuverlässig gefunden und indexiert werden.
- Themenrelevanz aufbauen: Verlinkungen zwischen Blogartikeln, Kategorien und Produkten zeigen Google, welche Inhalte zusammengehören. Dadurch wird Dein Shop als thematische Autorität wahrgenommen.
Best Practice im JTL-Shop:
- In der JTL-Wawi kannst Du unter Artikel → Cross-Selling-Gruppen passende Artikel, Zubehör und ähnliche Produkte definieren. Klicke hierfür auf den Button „Anlegen“ und gib der Gruppe einen Namen sowie eine Beschreibung. Nun kannst Du die Gruppe in den Artikelstammdaten auswählen. Du kannst Cross-Selling-Artikel auch im Warenkorb anzeigen, sodass Kunden an dieser Stelle nochmals mit passenden Artikeln in Kontakt kommen.
- Ergänze in Blogartikeln Links zu passenden Kategorien und Produkten oder füge passende Produkte als Product Stream ein.
- Achte darauf, Ankertexte (also die klickbaren Worte) sinnvoll zu wählen: Statt „hier klicken“ lieber „passende Ersatzteile für Modell XY“ wählen.

Welche SEO-Maßnahmen sollte man in seinem JTL-Shop umsetzen?
Außerdem solltest Du nicht alle Suchende in Deinen Shop leiten wollen, sondern die Richtigen! Das bedeutet ein besseres Vorsortieren des Traffics.
Anwenderbilder & hochwertige Produktbilder einstellen
Ein potenzieller Interessent möchte sich ein Bild von Deiner Ware machen. Zeige sie ihm also repräsentativ mit hochwertigen Produktbildern. Ideal sind Bilder, die Dein Angebot in der Anwendung zeigen. Kreiere Stimmung, sprich Emotionen an und wecke den Wunsch nach Deinem Angebot. Gutes Bildmaterial steigert zudem die Chance, in der Google-Bilder-Suche zu erscheinen und so neue Besucher zu erreichen. Vergib außerdem einen eingängigen Bildtitel und verwende passende Bildunterschriften.


Achte darauf, dass die Artikelbilder groß genug sind und eine Mindesthöhe/-breite von 300 Pixel auf der kürzesten Seite besitzen. Für eine Detailbetrachtung via Lupenfunktion solltest Du eine größere Auflösung wählen. Lass die Bildgröße jedoch nicht ausufern! Achte bei den Bilddateien auf moderate Dateigrößen, sonst strapazierst Du die Ladezeiten und damit die Geschwindigkeit des Shops. Bildanpassungen kannst Du in der JTL-Wawi unter Einstellungen -> Bilder konvertieren erledigen oder Du nutzt andere Tools wie squoosh.app oder tinyjpg.com, um Deine Bilder ohne Qualitätsverlust zu komprimieren.
ALT-Tags hinterlegen
Nicht nur Seiten benötigen Beschreibungen, sondern auch Bilder. Hierfür dienen sogenannte ALT-Tags. Sie beschreiben den Bildinhalt. So können sich Menschen mit einer stark ausgeprägten Sehschwäche mit Hilfe eines Screen-Readers vorlesen lassen, was auf den angezeigten Bildern zu sehen ist. Auch die Suchmaschinen profitieren von hinterlegten ALT-Tags: Weil Du Deine Seite barrierefrei gestaltest und sie somit einem breiteren Publikum zugänglich machst. Außerdem können die Suchmaschinen Bildinhalte nicht lesen und benötigen hierfür strukturierte, also maschinenlesbare Daten. Mit ALT-Tags hängst Du Bildern Attribute an, die als Bild-Alternative ausgespielt werden, wenn das dazugehörige Bild nicht mehr verfügbar ist.
Technisches SEO & Ladezeiten verbessern
Schnelle Ladezeiten machen einen Onlineshop attraktiver. Denn die User müssen nicht lange warten, um Inhalte angezeigt zu bekommen und das honoriert Google. Für eine optimale Page Speed (Seitengeschwindigkeit) sind technische Einstellungen im Shop ausschlaggebend, aber unter anderem auch ein gutes Hosting. Wir empfehlen ein eigenes Cloud-System oder einen alleinigen Server, der ausreichend Kapazitäten für Deinen Wachstum oder kurzfristige Spannungsspitzen bietet. Verzichte auf unnötige Code-Strukturieren oder Plugins, die die Geschwindigkeit Deines Shops drosseln.
Sitemap erstellen
Hilf den Bots dabei, Deinen Shop einfach zu crawlen und zu indizieren. Mit einer (XML-)Sitemap listest Du die wesentlichen Inhalte auf und übergibst sie an die Crawler. Eine Sitemap beeinflusst Dein Ranking nicht direkt. Vielmehr sorgt sie dafür, dass Deine eingerichteten (Unter-)Seiten von den Bots gefunden und vollständig indexiert werden. Ansonsten könnten einige Seiten untergehen, wenn die Bots durch etwa externe Links von Deinem Shop weggeleitet werden, bevor sie alle Seiten erfasst haben.
Interne Verlinkung zwischen Deinen Seiten sorgen für einen sinnvollen Fluss. Setze z. B. horizontale Links zwischen einzelnen Kategorien sowie Blogbeiträgen oder vertikal zwischen unterschiedlichen Ebenen in Deinem Shop, beispielsweise indem Du zwischen Kategorien oder Blogartikeln und Artikeldetailseiten eine Verknüpfung schaffst.
Damit sich die Bots nicht lange durch Deinen Shop crawlen müssen und evtl. auf externe Seite abgelenkt werden, solltest Du eine Sitemap hinterlegen. In dieser Datei werden die Zusammenhänge Deiner Website dargestellt, so können die Crawler alle URLs Deines Shops effizienter finden und durchsuchen. In JTL-Shop 5 kannst Du die Sitemap ganz einfach anpassen und ausspielen. Unter „Administration —> SEO —> Sitemap“ konfigurierst Du, welche Seiten in die Sitemap aufgenommen werden sollen. Du musst natürlich die Einstellungen an Deinen Shop anpassen: Seiten, die es nicht in Deinem Onlineshop gibt, wie etwa News oder einen Blog, gehören nicht in die Sitemap. JTL-Shop generiert XML-Sitemaps automatisch bei einem Abgleich mit JTL-Wawi im Intervall von mindestens 6 Stunden. Die erstellte Sitemap kann dann den Suchmaschinen automatisch zur Verfügung gestellt werden. So stellst Du sicher, dass die Crawler die aktuellste Version Deiner Seiten in den Index aufnehmen.

Aktiviere den Abgleich mit JTL-Wawi. So aktualisiert sich die Sitemap automatisch, sobald Du etwas in der Warenwirtschaft änderst. Wir empfehlen Dir, die Artikelgruppe „Kindartikel“ aus der Sitemap zu entfernen. Dies spart Crawling-Budget, das die Bots für andere relevante Seiten des Shops verwenden können
Weiterleitungen einrichten
Was passiert, wenn sich Deine Shopstruktur ändert oder Produkte auslaufen? In solchen Fällen sind Weiterleitungen das Mittel der Wahl, um Besucher nicht ins Leere laufen zu lassen. Richte also Weiterleitungen ein, wenn sich der Aufbau Deines Shops ändert und Du Seiten verschiebst: etwa bei einem Relaunch oder einer Aktualisierung Deiner Navigationsarchitektur. Mit dem Status-Code 301 kommunizierst Du den Crawlern, dass die Seite dauerhaft verschoben ist (Moved Permanently). Diese 301-Redirects verhindern, dass potenzielle Kunden auf leere Seiten gelangen und lenken sie auf Deine neu hinterlegten Seiten weiter. Außerdem helfen sie den Suchmaschinen dabei, bestehende Inhalte an neuen Orten zu finden. Ein weiterer Vorteil: Mithilfe der Weiterleitungen nimmst Du die bestehende Linkpower der einzelnen Seiten mit, anstatt Nopower-Links zu setzen.

Hierfür setzt Du im JTL Shop Weiterleitungen im Backend ein. In der Übersicht erkennst Du alle inhaltslosen URLs, für die Du eine 301-Weiterleitung einrichten kannst.
Manuelle Weiterleitungen
Nimmst Du Produkte aus dem Sortiment oder änderst Kategorien, landen Kunden schnell auf einer 404-Seite. Mit einer 301-Weiterleitung verhinderst Du das. Du legst fest, auf welche Seite Deine Nutzer stattdessen umgeleitet werden.
JTL-Shop Umsetzung manueller Weiterleitungen:
- Öffne im Backend Administration → SEO → Weiterleitungen.
- Wechsle in die Registerkarte Erstellen/Bearbeiten.
- Gib die alte URL unter „Quell-URL“ ein.
- Trage die neue Zielseite unter „Ziel-URL“ ein.
- Entscheide unter Parameterbehandlung, wie bei der Weiterleitung mit GET-Parametern verfahren werden soll. Du hast folgende Optionen zur Verfügung:
- Exakter Match: Der Nutzer wird nur dann auf die neue Seite umgeleitet, wenn er exakt die URL eingibt, die Du unter „Ziel-URL“ bestimmt hast. Hängen an der ursprünglichen URL GET-Parameter, wird der Nutzer nicht weitergeleitet, sondern ihm wird stattdessen eine nicht verfügbare Website (404 Not Found) angezeigt. Bei GET-Parameter handelt es sich um zusätzliche Angaben in einer URL, die nach einem Fragezeichen „?“ folgen. Sie werden häufig genutzt, um Filter, Sortierungen oder Tracking-Informationen zu übergeben. Zum Beispiel: Die Basis-URL eines Produkts ist https://www.meinshop.de/werkzeug/akkuschrauber-marke-x. Ruft ein Nutzer dieselbe Seite mit Parametern auf, in unserem Fall über einen Tracking-Link aus dem Newsletter (https://www.meinshop.de/werkzeug/akkuschrauber-marke-x?ref=newsletter&utm_source=google), dann greift die Weiterleitung nicht. Stattdessen landet der Besucher auf einer 404-Seite, weil JTL die URL nicht als exakt passend erkennt.
- GET-Parameter ignorieren: Wird die Basis-URL durch einen Anhang verändert, greift die Weiterleitung trotzdem. In der URL wird jedoch automatisch der GET-Parameter entfernt, z. B. „/artikel-alt?curr=EUR“ leitet weiter auf „/artikel-neu“.
- GET-Parameter übernehmen: Hängt an der Basis-URL ein GET-Parameter, so wird dieser auch an die URL angehängt, auf die weitergeleitet wird. Beispielsweise führt „/artikel-alt?curr=EUR“ zu „/artikel-neu?curr=EUR“.
- Klicke „Erstellen“, um die Weiterleitung zu speichern.
Weiterleitungen beim Shop-Umstieg
Beim Relaunch oder Umstieg von einem anderen Shopsystem auf JTL-Shop sind Weiterleitungen entscheidend, um Rankings zu sichern. Mit Weiterleitungen bleiben Deine Adressen auch nach dem Umzug weiterhin erreichbar.
So richtest Du Weiterleitungen beim Wechsel zu JTL-Shop ein:
- Alte URLs exportieren. Idealerweise erstellst Du eine CSV, die alle Artikel-URLs und Artikelnummern in gesonderten Spalten enthält. Achte darauf, dass die Artikelnummern des alten Shops im neuen erhalten bleiben. Falls Du einen mehrsprachigen Shop hast, verwende den optionalen Parameter „languageiso“, um eine Sprach-ISO, wie „ger“ oder „eng“, zu übergeben. Dieser Parameter teilt dem System mit, in welcher Sprache der Artikel aufgerufen werden soll. Das ist besonders wichtig, wenn Du in verschiedenen Sprachversionen (z. B. Deutsch und Englisch) arbeitest. Beispiel deutschsprachige URL wäre https://www.meinshop.de/artikel.php?artnr=12345&languageiso=ger,englische URL hingegen https://www.meinshop.de/artikel.php?artnr=12345&languageiso=eng
- Mapping-Tabelle zu neuen Seiten erstellen und im Backend Deines JTL-Shops importieren. Nutze dafür den Menüpunkt SEO → Weiterleitungen und wechsle auch hier zur Registerkarte Erstellen/Bearbeiten.
- Wähle über „Importierte Einträge“ Deine CSV aus und bestimme, wie die Einträge behandelt werden sollen.
- Wenn Du bereits die neuen URLs kennst, kannst Du diese direkt über die CSV hinzufügen. Dazu benötigst Du eine weitere Spalte mit der Kopfzeile sourceurl;destinationurl. In Deiner CSV müsste es dann so aussehen: sourceurl;destinationurl → Kategorie/AlterArtikel1;Neuer-Artikel1 usw.
Wichtig: Leite nie ganze Kategorien pauschal auf die Startseite weiter, sondern gestalte die Weiterleitungen immer so konkret wie möglich.
Gerne helfen wir Dir bei Deinem JTL-Onlineshop und der Suchmaschinen-Optimierung. Nutze einfach das Formular und tritt mit uns in Kontakt.
Schaffe einzigartigen & hochwertigen Content
Setze auf hochwertige Inhalte. Das betrifft neben Text auch Videos. Verfasse einmalige und originelle Texte, die vorrangig für Deine Kunden statt für die Suchmaschinen geschrieben sind. Natürlich musst Du Keywords verwenden. Dennoch solltest Du Deine Produkte für den Käufer beschreiben. Beantworte mögliche Fragen, biete interessante Zusatzinformationen, die Deine Marktbegleiter evtl. nicht geben. Zeige, dass Du für Deine Produkte brennst, dass Du sie verstehst und ihre Vorteile gut erklären kannst. So präsentierst Du Dein Angebot reizvoll und Dein Shop erlangt Relevanz. Das fängt bei Deinen Produktbeschreibungen an und endet in einem erklärenden Glossar, in FAQs oder einem regelmäßig erscheinenden Ratgeber. Überlege, welche Informationen Käufer benötigen und wie Du am Markt herausstechen kannst. Texte mit Mehrwert helfen nicht nur bei der Kaufentscheidung, sie halten Kunden länger in Deinem Shop und dies sendet wichtige Impulse für Dein Google Ranking.
Unsere Empfehlung für gute Texte:
- Verwende thematische Keywords.
- Schreibe für den Leser & beantworte relevante Fragen.
- Trage zur Problemlösung bei und zeige dem Leser, welche Produkte zur Problemlösung beitragen. Gib einen kurzen Sortimentsüberblick, wenn es thematisch passt.
- Stelle Deine USPs heraus.
- Setze CTA ein, um den Leser zu gewünschten Aktionen zu animieren.
Halte bei Deinen Optimierungen jedoch Maß: Von einem Zuviel ist ebenfalls abzuraten. Du wirst kaum in den obersten Rankings für umkämpfte Suchbegriffe auftauchen, wenn Du diese bis zur Erschöpfung in allen beschreibenden Texten, Überschriften, im Title-Tag sowie in der Meta-Description verwendest. Vielmehr erreicht die Keyword-Dichte so ein kritisches Maß. Werden Keywords ständig und sinnlos aneinandergereiht, droht durch diese Überoptimierung Keyword-Bashing.
Biete Deinen Shop-Besuchern immer wieder neue Inhalte. So hältst Du ihr Interesse aufrecht und kannst sie zum Wiederkehren bewegen. Denn einen wiederkehrenden Besuch werten die Suchmaschinen als Indiz dafür, dass die Inhalte auf Deinen Seiten hilfreich für die Suchenden sind. Das ist ebenfalls ein Faktor, der ein höheres Ranking in den SERPs (Search Engine Result Page/Suchmaschinenergebnisse) beeinflusst. Texte auf neuen Seiten sollten einen Mindestumfang von 350 Wörtern umfassen und regelmäßig ergänzt oder aktualisiert werden. Hierfür kannst Du die Platzierung Deiner Chancenseiten auswerten. Lass Dir anzeigen, an welcher Position der SERPs Deine Seiten ausgespielt und welche Keywords ergänzt werden sollten, damit die Seite auf den vorderen Ergebnisseiten der Suchmaschinen erscheint.
Produkt- & Kategorieseiten optimieren
Verwende keine Herstellertexte, sondern setze auf einzigartige Inhalte. Denn diese Herstellertexte finden sich oft wortgleich auf vielen anderen Shops im Netz. Google erkennt das als Duplicate Content und bewertet Deine Seite dadurch nicht besser als die Konkurrenz.
Mit eigenen Produkttexten hebst Du Dich hingegen ab:
- Du bietest einzigartige Inhalte, die nur in Deinem Shop zu finden sind.
- Du kannst Keywords gezielt einsetzen und Texte so formulieren, dass sie auf Deine Zielgruppe zugeschnitten sind.
- Gleichzeitig stärkst Du Deine Marke, weil Kunden merken, dass Du Dein Sortiment kennst und fachlich beraten kannst.
Kurz gesagt: Eigene Texte sind ein Wettbewerbsvorteil – sowohl für SEO als auch für Deine Kundenbindung. Achte beim Erstellen Deiner Texte auf folgende Punkte:
- Produktvorteile klar herausstellen
- FAQ integrieren („Passt dieses Teil zu Modell XY?“)
- Bulletpoints für schnelle Übersicht
Blog im JTL-Shop nutzen
Der Blogbereich, Themenwelten oder News sind ideal, um regelmäßig neue Inhalte zu kreieren. Damit diese Beiträge auch verkaufsfördernd sind, solltest Du Links zu speziellen Produkten oder Kategorien verwenden. Hierfür bietet Dir der OnPage Composer (OPC) verschiedene Möglichkeiten. Mit dem OPC kannst Du jede einzelne JTL-Seite individuell anpassen und direkt im Frontend bearbeiten. Per Portlets fügst Du Inhalte wie Banner, Produktslides und andere Inhalte ein oder verlinkst Call-to-Actions (CTA) wie Buttons. Nutze die Newsbeiträge außerdem für Dein internes Linkbuilding und verknüpfe passende Unterseiten, so kannst Du die Linkkraft von der Hauptseite besser auf alle Verzeichnisse verteilen.

Orientiere Dich bei der Erstellung eines Blogbeitrags an unseren Tipps.
- Lege eine Keyword-Strategie fest: Jeder Beitrag sollte ein klares Hauptkeyword haben („Akkuschrauber pflegen“, „Neuheiten im Modellbau 2025“) und baue auch Longtail-Keywords ein („welcher Akkuschrauber für Anfänger“).
- Halte eine hierarchische Struktur der H-Überschriften ein: Verwende die Hauptüberschrift H1 für das Hauptthema des Beitrags und nutze H2/H3 für Unterthemen (etwa Fragen, Tipps, Anleitungen). Im besten Fall sollte es ein hierarchischer Aufbau sein und so aussehen: H1, H2, H2, H2, H3, H3, H3, H4. Der Vorteil ist, dass Google die Inhalte besser verstehen und in Featured Snippets aufnehmen kann.
- Setze interne Verlinkungen: Verweise aus Blogartikeln auf Deine Produkte oder Kategorien („Passenden Akkuschrauber findest Du hier“). Nutze dafür das Portlet Product Stream oder Hersteller Stream im Onpage Composer. Das stärkt die Relevanz Deiner Produktseiten.
- Achte auf die Lesbarkeit: Formatiere den Text, indem Du kurze Absätze, Bulletpoints sowie Zwischenüberschriften verwendest. Baue auch Bilder oder Infografiken ein, um Inhalte aufzulockern.
- Hinterlege Meta Title & Description: Die Metadaten sind auch im Blog wichtig, um die Klickrate in Google zu erhöhen.
- Verwende Multimedia-Inhalte: Hinterlege bei Bildern den Alt-Text. Das sind kurze Beschreibungen des Bildinhalts, die Menschen mit Beeinträchtigung des Sehens vorgelesen werden. Diese dienen der Suchmaschinenoptimierung und sichern die Barrierefreiheit Deines Shops. Binde Videos oder Tutorials ein, um die Verweildauer zu steigern.
Neben eigenen Seiten, die Du neu erstellst und mit dem OnPage Composer befüllst, kannst Du im JTL-Shop bereits angelegte Seiten nutzen: zum Beispiel die Seiten „Neu“ und „Hersteller. Hier kannst Du eigene Inhalte einstellen.
Finde die richtigen Keywords für Deine Inhalte
Du brauchst Keywords, die in Beziehung zu Deinen Seiteninhalten stehen. Hierfür ermittelst Du beliebte oder häufig gesuchte Begriffe, über die Besucher in Deinen Shop gelangen. Recherchiere Wörter und Wortgruppen, die Dein Hauptthema bzw. das Thema einer bestimmten Unterseite oder Blogposts betreffen. Für die Suche nach geeigneten Keywords solltest Du den Keywordplanner von Google nutzen. Gerne überprüfen wir für Dich, auf welche Keywords Deine Mitbewerber setzen und welche Suchanfragen Deine Nutzer verwenden.
Verwende User Generated Content
Bei User Generated Content handelt es sich um Medieninhalte, die statt vom Anbieter eines Medienkanals von dessen Nutzern erstellt werden. Im JTL-Shop können Deine Kunden, Produkte und Artikel mit Tags versehen. Diese Tags werden durch sprechende URLs zugänglich gemacht und können oft als Filter für die Artikelreihenfolge verwendet werden. Dies beschleunigt die Suche nach den gewünschten Produkten erheblich.
Biete Kundenfeedback & Bewertungen als Kaufentscheidung
Interessenten vertrauen Kundenmeinungen und Bewertungen. Sie nutzen authentische Erfahrungsberichte, um die Qualität des Produkts einzuschätzen und somit als Basis für ihre Kaufentscheidung. Daher sind Bewertungen hervorragender User Generated Content. Das Feedback-System von JTL-Shop bietet registrierten Kunden die Möglichkeit, Artikel im Shop anhand von Sternen zu bewerten und ausführliche Produktrezensionen zu verfassen. Sind Bewertungen hinterlegt, können Deine Käufer diese direkt am Artikel einsehen. Das Bewertungssystem bietet über eine grafische Darstellung in Form von Balkendiagrammen eine effektive Hilfe für Kunden bei der Kaufentscheidung. Filteroptionen wie „neueste Bewertungen“ oder „hilfreichste Bewertungen“ erleichtern die selektive Anzeige der Rezensionen. Außerdem können Besucher Deines Onlineshops die Bewertungen anderer Kunden als „hilfreich“ oder „nicht hilfreich“ markieren. Als „hilfreich“ markierte Bewertungen werden automatisch hervorgehoben und werden somit leichter gefunden.

Tipp: Mit unserem Plugin „Produktbewertung Plus“ ermöglichst Du Deinen Nutzern zusätzlich den Upload von Bildern und Videos in den Bewertungen. Somit steigerst Du die Authentizität der Bewertungen und gewinnst das Kundenvertrauen.
Vermeide Duplicate Content
Ebenfalls entscheidend ist, dass Suchmaschinen immer eindeutig erkennen, welche Seite das Original ist. Genau hier kommt das Thema Duplicate Content ins Spiel. Duplicate Content (DC), also doppelte Inhalte, entstehen, wenn unter zwei verschiedenen URLs identische Inhalte ausgespielt werden. Viele Onlinehändler im JTL-Shop haben mit doppelten Inhalten zu kämpfen, etwa wenn Produkte in mehreren Kategorien angezeigt werden oder wenn Kindartikel die gleichen Artikelbeschreibungen sowie Bilder wie im Vaterartikel besitzen.
Die Lösung: Canonical-Tags. Sie sind ein Hinweis im Quellcode einer Seite, mit dem Du Google sagst: „Das hier ist die Hauptversion dieser Seite.“ Die Tags kommen immer dann zum Einsatz, wenn derselbe Inhalt über mehrere URLs erreichbar ist, zum Beispiel, wenn ein Produkt in mehreren Kategorien liegt. Indem Du sie bei gleichen Inhalten verwendest, verhinderst Du, dass Deine Rankings geschwächt werden. Denn sie bündeln die Ranking-Signale (Backlinks, Autorität) auf die eine „kanonische“ Seite.
Google behandelt den Canonical-Tag wie eine starke Empfehlung. In der Regel folgt der Algorithmus diesem Hinweis und indexiert nur die als „kanonisch“ markierte Seite. Wenn Google allerdings feststellt, dass die Angaben nicht konsistent oder sinnvoll sind, kann es auch eine andere Seite als kanonisch einstufen.
JTL setzt dann automatisch Canonical-Tags, wenn Artikel mehrfach erreichbar sind. Um hier DC zu verhindern, integriert der JTL-Shop auf diesen Seiten automatisch ein Canonical-Tag, das auf die übergeordnete Seite verweist. Dadurch sagst Du der Suchmaschine: Das hier ist ein Kindartikel, eine Kopie des Vaterartikels und die doppelten Texte werden nicht als Duplicate Content gewertet.
So setzt Du in JTL einen Canonical-Tag:
- Unter Standardansichten → Artikeldetailseite → Canonical-URLs bei Kindartikeln
- JTL setzt dann automatisch Canonical-Tags, wenn Artikel mehrfach erreichbar sind.
Du kannst auch einfach oben in der Suche „Canonical“ eingeben und gelangst direkt zur gewünschten Seite.
Außerdem gibt es eine Möglichkeit bzw. Plugin, das direkt auf den ersten verfügbaren Kindartikel weiterleitet. Hier musst Du jedoch aufpassen. Denn wenn Du dieses nutzt, wird der Vaterartikel „unerreichbar“. Der Canonical zeigt zwar auf den Vaterartikel, aber wenn Google darauf zugreifen will, gelangt die Suchmaschine automatisch zu einem Kindartikel. Dies wäre in dem Fall also nicht optimal.
DC entsteht auch, wenn Du unbearbeitete Hersteller-Artikelbeschreibungen im Shop einpflegst, die auch Deine Konkurrenz nutzt. Dies verhinderst Du, indem Du statt kopierten Texten eigene Beschreibungstexte einsetzt.
Baue die Navigation & Seitenstruktur nutzerfreundlich auf
Sorge dafür, dass sich Deine Nutzer gut in Deinem Shop zurechtfinden. Ansonsten verlassen sie ihn schnell, was zu einer erhöhten Bouncen Rate führt. Das bedeutet, dass Nutzer in Deinen Shop gelangen und ohne eine weitere Aktion, wie etwa ein Anklicken verschiedener Seiten, sofort wieder gehen. Diese kurze Verweildauer interpretieren Google & Co. als „der Nutzer findet auf Deiner Seite nicht das gewünschte“. Da den Besuchern scheinbar nicht geholfen werden konnte, könnte Deine Seite bei ähnlichen Suchanfrage in den Suchergebnissen (SERPs) erst weiter hinten platziert werden. Achte also auf eine gute Usability und eine nutzerfreundliche sowie selbsterklärende Seitenstruktur.
Baue Backlinks auf
Backlinks haben bei weitem an Einfluss verloren, das bestätigt sogar Google. Dennoch können Links von externen Websites auf Deinen Shop dabei helfen, sowohl das Ranking als auch den Website-Traffic zu erhöhen. Wichtig sind hierbei gute eingehende Links. Recherchiere relevante Verzeichnisse und Foren, in denen Du Dich einträgst oder kooperieren Sie mit Webseiten, die ähnliche Themen behandeln und auf Ihre Inhalte verlinken könnten.
Globale SEO-Einstellungen im JTL-Shop richtig pflegen
Mithilfe von globalen Einstellungen kannst Du das Suchmaschinen-Ranking beeinflussen. Hier gibt es verschiedene Anpassungsmöglichkeiten, die Du unter der jeweiligen Einstellungsnummer (EN) in Deinem Shop findest.
EN: 1675
Was soll passieren, wenn Artikel ausverkauft sind? Bestimme, ob die Artikelseiten weiterhin erreichbar bleiben sollen. Wir empfehlen, saisonale Produktseiten nicht mehr anzuzeigen. In der Regel dauerhaft verfügbare Artikel sollten hingegen weiterhin aufrufbar bleiben, um das Ranking zu konservieren. So setzt Du das Bot-Budget effektiv ein.
EN: 122
Gebe Inhalte für bestimmte Nutzergruppe frei. Wähle zwischen den drei Möglichkeiten: 1. „Alles ist sichtbar“ für alle Nutzer. 2. Verwende „Preise erst nach Anmeldung sichtbar“ für Deinen B2B-Bereich. 3. Schränke die Sichtbarkeit für ausgewählte Inhalte ein mit „Artikel/Kategorien erst nach Anmeldung sichtbar. So kannst Du die Indexierung von Seiten durch Suchmaschinen ausschließen, denn durch den Passwortschutz werden bestimmte Seiten und Daten nicht gecrawlt und erscheinen demnach nicht auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen. Denn Google und Co. verfügen über keinen Account und können sich demnach für die Seiten nicht anmelden.
EN: 192
Leite Deine User automatisch auf die sicherere „https“-Variante einer Seite weiter.
Marketing & OffPage-SEO im JTL-Shop
Mit optimierter Technik und starken Inhalten bist Du bereits gut aufgestellt. Der nächste Schritt: Deinen Shop auch außerhalb sichtbar machen. Genau hier setzt das OffPage-SEO an – durch Backlinks, Social Media und gezieltes Marketing.
- Content-Marketing: Teile Deine Blogartikel über Social Media und binde sie auf anderen Kanälen ein, etwa in Deinem Newsletter. So vergrößerst Du die Reichweite und schaffst Anknüpfungspunkte für potenzielle Kunden.
- Backlinks aufbauen: Schaffe Kooperationen mit Fachblogs, Portalen oder Influencern.
- Social Media & SEO: Social Signals beeinflussen Rankings nicht direkt, steigern aber Reichweite und Sichtbarkeit. Erstelle Firmenaccounts und berichte über Deinen Firmenalltag. Bedenke dabei, dass Follower nicht nur Produkte sehen wollen. Vielmehr interessiert die Geschichte dahinter: Was macht Dein Unternehmen aus, was macht ihr, welche Herausforderungen meistert ihr?
Typische SEO-Fehler im JTL-Shop vermeiden
Ob Technik, Content oder Marketing: Bei der Suchmaschinenoptimierung im JTL-Shop gibt es viele Stellschrauben. Doch selbst erfahrene Onlinehändler tappen immer wieder in typische Fallen. Damit Dir das nicht passiert, werfen wir einen Blick auf die häufigsten Fehler.
- Gleiche Meta-Descriptions für alle Produkte → jede Seite individuell pflegen.
- Leere Kategorien online lassen → lieber ausblenden, bis sie gefüllt sind.
- Bilder ohne ALT-Tag → in JTL unter Artikelbilder → ALT-Text ergänzen. Achtung: Bei Produktbildern wird automatisch der Artikelname als ALT-Tag genutzt – hier musst Du also nicht tätig werden. Wenn Du hier individuelle Bezeichnungen wünschst, solltest Du ein Attribut nutzen. Die ALT-Tags anderer Bilder, etwa in einem Blogbeitrag, musst Du direkt auf der jeweiligen Seite über den OPC pflegen.
- Keine Weiterleitungen nach Relaunch → vorher Weiterleitungsplan erstellen.
Was ist besser für einen Onlineshop SEO oder SEA?
Beides: SEO (Search Engine Optimization) und SEA (Search Engine Advertising) sind wichtige Strategien für einen erfolgreichen Onlineshop. Jede hat ihre eigenen Vorteile. Welche Strategie besser geeignet ist, hängt von den spezifischen Zielen und Bedürfnissen Deines Onlineshops ab.
SEO ist eine langfristige Strategie, die darauf abzielt, die organische Sichtbarkeit des Onlineshops in den Suchmaschinenergebnissen zu verbessern. Durch die Optimierung des JTL-Shops und die Erstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten, die auf relevante Keywords ausgerichtet sind, kannst Du eine höhere Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen erzielen.
Vorteile von SEO:
- höhere Sichtbarkeit in den organischen Suchergebnissen
- mehr Traffic
- besseres Nutzererlebnis & höhere Glaubwürdigkeit
Nachteile von SEO:
- erfordert Zeit & Ressourcen
- Ergebnisse zu erzielen, kann mitunter mehrere Monate dauern
- Erfolg ist auch abhängig von den Bemühungen der Konkurrenz. In einem wettbewerbsintensiven Markt sind die Erfolgschancen mit höherem Aufwand verbunden.
- Google Updates können bisher ungeahnte Bereiche fokussieren, sodass eine Umstrukturierung der SEO-Maßnahmen notwendig wird.
SEA hingegen ist eine kurzfristige Strategie, die darauf abzielt, durch bezahlte Werbung in den Suchmaschinenergebnissen sichtbar zu sein. SEA kann schnelle Ergebnisse erzielen, da Du innerhalb weniger Stunden Anzeigen schalten und Traffic in Deinen Shop lenkst.
Vorteile von SEA:
- sehr schnelle Ergebnisse
- Kontrolle über das Budget
- gezieltes Schalten von Werbung & Eingrenzung der Zielgruppe möglich
Nachteile von SEA:
- Gebote für stark umkämpfte Keywords können teuer sein, sodass das Budget schnell aufgebraucht ist
- Traffic wird nur solange in den Shop geleitet, wie die Anzeigen laufen
Insgesamt hängt es davon ab, was für den Onlineshop wichtiger ist: kurzfristige Ergebnisse oder langfristige Nachhaltigkeit. Wir empfehlen, beide Strategien in Kombination zu verwenden, um die Vorteile von beiden zu nutzen und eine umfassende Online-Marketing-Strategie zu entwickeln.
Ist JTL-SEO auch für Marktplätze sinnvoll?
Wenn Du über die JTL-WAWI Dein Sortiment auf Marktplätzen wie Amazon & Ebay anbietest, kannst Du auch für diese Vertriebskanäle Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierungen ergreifen! Durch diese lässt sich die Sichtbarkeit der Produkte in der Suchfunktion deutlich verbessern, wodurch Dein Sortiment innerhalb des Marktplatzes besser rankt. So erzielst Du mehr Klicks und steigerst die Verkäufe. Da Marktplätze in der Regel eigene Suchalgorithmen in ihren Suchfunktionen nutzen, eignen sich hier andere Maßnahmen als für den eigenen Shop. Wir helfen Dir gern dabei, auf den Marktplätzen vorn platziert zu werden.
Ist JTL-SEO kostenlos?
Ja, solange Du die standardisierten Einstellungen verwendest. Wenn Du ein individuelleres SEO bevorzugst, helfen Dir zusätzliche Plugins oder Experten bei der Optimierung Deines JTL-Shops.
#knowmates Plugins für ein besseres Ranking Deines JTL-Shops in den Suchmaschinenergebnissen
FAQ mit strukturierten Daten (SEO-Ranking steigern + Anfragen minimieren)
Highlights:
- Maschinenlesbare, strukturierte Daten für Suchmaschinen zur Verfügung stellen
- FAQ für häufige Kundenfragen selbst erstellen & Supportanfragen proaktiv vermeiden
- Google-Ranking verbessern, positiven Traffic steigern & Conversion Rate erhöhen
Social Share (Artikel-, Kategorie-, Blogseite teilen)
Highlights:
- Inhalte bequem & einfach aus dem JTL-Shop heraus auf Sozialen Medien teilen/via Messenger versenden
- Social Buttons für die relevantesten Plattformen anlegen: möglich für Facebook (Messenger), Pinterest, WhatsApp, Telegram, Twitter, XING, LinkedIn & E-Mail
- Reichweite von Shop-Inhalten vergrößern & mehr Interessenten für Deine Produkte erreichen
Lexikon (SEO-Ranking erhöhen + Kundenservice verbessern + Begriffe klären)
Highlights:
- Kunden qualitativ hochwertigen Content bieten & komplexe Produkte/Themen übersichtlich vorstellen
- Suchmaschinenrelevante Keywords positionieren & Conversion steigern
- Kunden länger auf Deiner Seite halten & somit positive Signale an Google & Co. senden
Setze auf knowmates – Deine JTL-SEO-Agentur
Als zertifizierter JTL Servicepartner und JTL-SEO-Agentur unterstützen wir Deine Optimierungsmaßnahmen. Wenn Du Deine SEO-Strategie weiter ausbauen möchtest – von technischer Optimierung bis zu professionellem Content-Marketing – unterstützen wir Dich gerne. Gemeinsam machen wir Deinen JTL-Shop sichtbar. Wir erstellen eine On-Page-Analyse, zeigen technische Probleme sowie Potenziale auf, ermitteln regelmäßig Keyword-Sets, übernehmen die Onpage- und OffPage-Optimierung, kreieren für Dich Content und werten die Maßnahmen aus. Gemeinsam erzielen wir mehr Reichweite und bauen organischen Traffic auf.
Überzeuge Dich von unserem #knowhow.
Viel Erfolg beim Optimieren!
Vorschaubild: knowmates/canva.com